Werkstattnachmittage
Graphischer Ausdruck und Darstellung - Geführtes Zeichnen
Foto: Gianni SartoErfahren wird die Führung beim Zeichnen durch das Zulassen innerer Bewegtheiten. Ich nenne diesen Vorgang, das von der eigenen Seele her geführte Zeichnen.
Wer sich mit Hilfe eines schöpferisch-künstlerischen Mediums auf den Grund kommen möchte findet hier eine aus-gezeichnete Möglichkeit. Entstehende graphische Gebilde wirken wie ein Spiegel aus dem Unbewussten auf das Bewusstsein zurück. So ergibt sich ein schöpferisch-kreativer Dialog der auch in tiefenpsychologischer Hinsicht nachhaltig weiter wirkt.
Verschiedene Methoden des Zeichnens werden angeboten
- Meditatives Zeichnen
- Geführtes Zeichnen
- Graphischer Ausdruck von Gefühlen
- Zeichnen von Urgebärden
- Zeichnen im freien Spiel der Kräfte
Welche der Möglichkeiten, Methoden und Stilmittel des Zeichnens angeboten werden richtet sich nach der aktuellen Situation der Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Das Zeichnen kann auch gesehen werden als Dialog mit der eigenen „Tiefenperson“. Sie ist die Instanz in uns welche weiser und älter ist als unsere persönliche Biographie.
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Kunst des Erlebens und Gestaltens in der schöpferischen Arbeit an sich selbst im graphischen Ausdruck
Der aus-gezeichnete Weg
Der graphische Ausdruck bietet wesentliche Hilfe bei der Selbsterkenntnis auf dem Weg zur Individuation. Er zielt auf das Entbinden und Sichtbarmachen wissender, schöpferischer Kräfte. Ihr Freiwerden und der Dialog mit ihnen im Vorgang des Zeichnens vertieft und beschleunigt den individuellen Werdeprozess.
Die Zeichnungen werden zu Überbringern und Zeugen jenes weisheitsvollen Schöpfungsplanes auf den ein jeder auf seine individuelle Weise, angelegt ist.
Auch tief verlaufende Prozesse werden anschaulich, z.B. ob die eigene Entwicklung regressiv oder progressiv verläuft. Lebenshemmnisse zeigen sich auf dem Zeichenblatt und neue Lebensbewegungen werden erfahren und können eingeübt werden. Wer sich so seiner bewusst wird erhält die große Chance sein Schicksal zu gestalten, so gut er kann.
Ungeahnte Form- und Ausdruckskräfte
Sogar in hochdynamischen Erlebenslagen entwickeln sich im graphischen Ausdruck ungeahnte Form- und Ausdruckskräfte die auf das Bewusstsein zurück wirken.
Immer wieder überraschend: Die entstehenden graphischen Gebilde haben tiefenpsychologischen Wert und erreichen oft eine auch ästhetische und künstlerisch gültige Dimension. Der Zeichnende hat, bei Anwendung dieser Methode, Teil an seinem inneren Fortschritt und an der Gewinnung neuer Einsichten.
Aus der Werkstatt
Grundsätzlich wird mit geschlossenen Augen gezeichnet:
- auf großen Zeichenblättern, 50 x 70 cm
- mit schwarzer Kohle oder Rötelkreiden
Beim Zeichnen von Urgebärden z.B. werden archetypische, grafische Formen als Übung aufgegeben und in zigfacher Wiederholung gezeichnet. Das sind:
- Schale, Arkade, Kreis, Ellipse, Wellenlinie, freie Schwünge
- Spirale, von innen nach außen, von außen nach innen
- Spirale, steigend und fallend
- Liegende und stehende Acht
- Gerade Linie in allen Variationen: senkrecht, waagerecht, winkelig
- Kreuz, Pfeil, geometrisch ausdifferenzierte graphische Gebilde
- Quadrat, Rechteck, Pyramide…
- Punkt, radikale Expansionskräfte, Linienbündel, Wachstumsbewegungen, …
Nach etwa 2-4 Minuten wird das Ergebnis in die Anschauung genommen.
Nach dem Gesetz der Ausdrucks-Rückwirkung und im Sinn der Graphotherapie kann durch das exerzitienhafte Ein-und Ausüben einer Urform im Übenden das jeweilige Prinzip einer Urform oder „Urgebärde des Seins“, angeregt, differenziert und vervollkommnet werden. Deformationen und Verletzungen werden angeschlossen und umgeschmolzen im transpersonalen Raum der eigenen Unversehrtheit. Es beginnt ein aus-gezeichneter Weg.
Die gezeichneten Formen werden z.B. manchmal lyrisch erfasst und verdichtet, verkörpert, je nach Situation psychodramatisch, gestaltpsychologisch bearbeitet.
Wolfgang Keuter empfiehlt zu Hause die graphischen Übungen fortzusetzen. Individuelle Vorschläge gibt er während der Zeichenwerkstatt.
Empfohlene Literatur
- Rüdiger Müller, Wandlung zur Ganzheit
- Graf Dürckheim, Der Ruf nach dem Meister
- Wolfgang Keuter, Schamane / Werkgestaltungen
Leitung
Wolfgang Keuter
Termine
| Tag | Datum | Zeit | Anmeldeschluss |
| Di | 20. 03. 2012 | 18:00 bis 20:15 Uhr | 16. 03 2012 |
| Di | 15. 05. 2012 | 18:00 bis 20:15 Uhr | 11. 05. 2012 |
| Di | 24. 07. 2012 | 18:00 bis 20:15 Uhr | 19. 07. 2012 |
Kosten
- € 50 inkl. Material
- € 47 bei Buchung von drei Terminen
- Mitglieder des Vereins TheaterLabor TraumGesicht e.V. erhalten 5% Ermäßigung
Ort
Seminarraum3, Börsenverein des Deutschenbuchhandels NRW e.V. Kaiserstr. 42a, 40479 Düsseldorf
Verbindlichkeit Ihrer Anmeldung
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Bitte nutzen Sie das untenstehende Formular für Ihre Anmeldung
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Mit dem Absenden des untenstehenden Anmeldeformulars sind Sie verbindlich angemeldet
- Sie erhalten kurzfristig eine Teilnahmebestätigung mit Ihrer Rechnung
- Diese Anmeldung ist für Sie als Teilnehmer/In genauso verbindlich, wie für das TheaterLabor TraumGesicht e.V.
- Kurz vor dem Termin erhalten Sie eine genaue Wegbeschreibung per Email
- Rücktritt ist bis 3 Werktage vorher kostenfrei möglich. Danach müssen wir leider die ganze Gebühr berechnen
Danke für Ihr Verständnis.
TheaterLabor TraumGesicht e.V.
