Maskenworkshops

Maskenbau + Maskenspiel

Maskenwirkshop. Leitung: Wolfgang Keuter und Gianni Sarto Maskenbau + Maskenspiel. Leitung Wolfgang Keuter. Foto: Gianni Sarto

Wie geht das?

Das Gestalten einer Maske geschieht mit geschlossenen Augen. Materialien sind Tonerde und Gipsbinden. Nach dem Trocknen der Maske wird sie alleine, dann mit anderen Maskenfiguren ins Spiel gebracht. Angestrebt wird die Wandlung des Spielers in seine Masken-Figur.

Fotos aus dem Maskenworkshop Juni 2016

Wer - Wo - Was?

In der selbst hergestellten Maske erscheint, meistens aus dem Bereich des Unbewussten kommend, ein bisher unbekannter innerer Anteil des Spielers. Dieser wird durch stilvolle Verkörperung anschaulich. Das fördert die individuellen Fähigkeiten für Ausdruck, Darstellung und Transzendierung und ist persönlichkeitsbildend, durch die Verbindung von Biografie und Mythos. Dieser Vorgang ist voller Überraschungen. Er ist schöpferisch und bewusstseinsfördernd.

 

Struktur

  • Die Maske wird als Rohgestalt gefertigt
  • Die Maske wird farbig gestaltet, die Maskenfigur erhält Kostüm und Requisit
  • Zwischen den Maskengestaltungen kommen die Maskenfiguren ins Spiel
  • Anschließend erfolgen Feedback und Sharing

 

Medien

Sie werden durchgehend zur Einstimmung und als Handwerk für Ausdruck und Darstellung angeboten.

Zum Beispiel:

  • Präsenz durch Langsamkeit, Behutsamkeit, Achtsamkeit
  • Kontemplative und expressive, stilistische Ausdrucksübungen
  • Atem- und Stimmübungen Integralgesang
  • Hand- und Leibgebärden, Gehweisen
  • Dialogische Interaktionen: Zug um Zug
  • Handlungen mit imaginären und materiellen Requisiten

Die tatsächliche Auswahl der Medien und ihre Reihenfolge sind abhängig von der sich aktuell ergebenden Gruppendynamik.

Bitte mitbringen

Kleber, Nähzeug: Nadeln, Faden und Garn, reichlich Materialien zum Ausgestalten der Maske, z. B.: Bänder Schnüre, Perlen, Federn, Ketten, Glitzer, Stoffreste, wasserlösliche Acrylfarben, Schmuckutensilien …

 

An Maskenbau + Maskenspiel können Teilnehmer ohne Vorbildung und Vorerfahrung ab 18 Jahren teilnehmen.

 

 

Bedingungen

  • Sich Einlassen auf einen persönlich-künstlerischen Prozess, von seinem Wesen her mystisch, auf der Grundlage kontemplativer + expressiver Übungen.

"Wer keine Zeit

für den Traum hat,

hat keine Zeit

für das Leben."

Wolfgang Keuter

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