Eine Gruppe von Menschen übt konzentriert Gebärden
Eine Gruppe von Menschen übt konzentriert Gebärden
 

Das TheaterLabor TraumGesicht e.V.

Über uns - von den Anfängen bis heute

Kunst des Erlebens und Gestaltens in der schöpferischen, schauspielerischen Arbeit an sich selbst.

2015

30 Jahre - Jubiläumsjahr

2014

Blütenzweige in der Reisiglast

Zwei Schattenfiguren im japanischen Stockkampf. Hisashi - Martin Pyka; Makoto - Ingo Runde. Foto: Gianni Sarto

Zum Stück

In diesem Stück wird die Spielhandlung zeremoniell, durch meditative Bewegungen, Stille, Langsamkeit und Klänge, dargestellt. Im Gegensatz dazu erscheint eine extrovertierte Gegenfigur - die Erzählerin.

Blütenzweige in der Reisiglast zeigt, subtil angedeutet, die Liebe zwischen einem Meister und seinem Schüler. Die Kostüme und Schminkmasken, teilweise orientiert an asiatischen Vorlagen, sind von Gianni Sarto.

 

Unser Theaterexperiment enthält zwei gegensätzliche Spielstile. Der Zuschauer erfährt auf dieser Grundlage spannende, neue Eindrücke, Seh- und Erlebensmuster. Mit diesem Stück, dieser speziellen Regie und Spielweisen, erneuert das TheaterLabor TraumGesicht seine jahrzehntelange Tradition eines rituellen Ausdrucks- und Darstellungsstils. Theaterinteressierte sollten sich diese Aufführungen nicht entgehen lassen.

2013

Doris Horn als Rebecca. Wolfgang Keuter, der Schaupiellehrer als Devlin stehen umarmt auf der Bühne. Links im Hintergrund eine weisse männliche Schaufensterpuppe mit freiem Oberkörper und schwarzer Hose. Doris Horn als Rebecca, Wolfgang Keuter als Devlin. Foto: Gianni Sarto

Das Ensemble des TheaterLabor TraumGesicht e.V. wird ein Jahr lang das Stück:

 

Asche zu Asche von Harold Pinter stetig weiterentwickeln.

 

Es erzählt die Geschichte von Rebecca und Devlin. Phantasie und Realität, Erinnerung und Gegenwart, Lebenslüge und Wahrheit, Wahrnehmung und Verdrängung erfüllen das Zwiegespräch. In diesem Augenblick ihrer Beziehung! Auch diese Erzählung von Harold Pinter regt wieder zur Selbstreflektion an.

 

Wird hier durch Einbruch des Absurden die vermeintliche Realität als Illusion entlarvt? Möglicherweise bringt die Annahme des Sur-Realen erst Freiheit, Wahrheit und Wandlung. Unser Theaterstil ist dem Absurden Theater nah. Er löst sich aus der Einheit von Zeit, Handlung, Ort und Ratio.

Damit machen wir aufmerksam auf eine Dimension, die in zunehmendem Maße überall in der Welt zu beobachten ist: Die Absurdität. Mit ihr sollte bewusst umgegangen werden können. Erst dann kann sie Gestalt annehmen und integriert werden. Dann wird sie schöpferisch.     

2012

Eine Gruppe von Schauspielern auf der weissen Bühne. Christa Brunhuber als Flora steht hinter einem Stuhl auf dem Robert Zandstra als Edward sitzt. Rechts daneben steht Hans Fellhauer in roter Kleidung als Streichholzverkäufer. Der Sitzende trägt einen ro Chrsita Brunhuber als Flora; Robert Zandstra als Edward (sitzend); Hans Fellhauer als Streichholzverkäufer; Foto: Gianni Sarto

Absurdes Theater im Museum

Seit der ersten Aufführung im Januar hat das Ensemble um Wolfgang Keuter das Stück stetig weiterentwickelt. Bei jedem Termin wurden Eindrücke, Lob und Kritik der Zuschauer über Fragebögen gesammelt und in die nächste Aufführung einbezogen. Jede wird damit zu einer eigenen kleinen Premiere. 

 

Diese ständige Weiterentwicklung eines Stoffes ist festes Konzept des TheaterLabor TraumGesicht e.V. Jede Aufführung ist eine neue, zumindest abgewandelte Interpretation und immer ein neues Experiment für Ensemble und Publikum. In Harold Pinters „Ein leichter Schmerz“ verunsichert die Anwesenheit eines geheimnisvollen 

Unbekannten die einander entfremdeten Eheleute Edward und Flora. Sie entschließen sich, der Sache auf den Grund zu gehen und holen ihn ins Haus. Was Folgen hat…

Unser neues Projekt: "Ein leichter Schmerz" von Harold Pinter** mit:

Flora Christa Brunhuber
Edward Robert Zandstra
Streichholzverkäufer Hans Fellhauer
Soufflage noch zu besetzen
Regieassistenz noch zu besetzen
Regie / Schauspielunterricht    Wolfgang Keuter
Maske / Kostüm / Technik Gianni Sarto

 

Freie Szene Düsseldorf

Im Sommer 2012 erhielten wir eine Einladung, um am Zusammenschluss der Freien Szene Düsseldorf mitzuwirken und unseren Beitrag an kultureller Vielfalt mit einzubringen. Dies ist ein für wichtiger Schritt, da wir so im Kulturleben der Stadt besser wahrngenommen werden und Einblick in die Zusammenhänge der Kulturszene Düsseldorfs erhalten. Auch sind wir auf der Website der Freien Szene Düsseldorf vertreten. Info

** Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg, Deutsch: Willy H. Thiem

2011

Schwarzes Bühnenambiente. Links Doris Horn als Deborah im weinroten Abendkleid aus Seide agiert stehend und hält sich die rechte Hand auf den Bauch. Rechts Niclas Esters als Hornby im schwarzen Anzug mit langem Haar und den Händen gestikulierend. Doris Horn als Deborah, Niclas Esters als Hornby, Foto: Gianni Sarto

Erste Inszenierung in Düsseldorf auf der Studiobühne des Theatermuseums:

*Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg, Deutsch: Heinrich Maria Ledig-Rowolht

2010

Theatermuseum Düsseldorf Theatermuseum, Düsseldorf Foto: Theatermuseum

Umzug nach Düsseldorf.
Der Schauspielunterricht und die Aufführungen finden statt auf der Studiobühne des Theatermuseums Düsseldorf am Hofgarten.

Die Mitglieder des TheaterLabor TraumGesicht e.V. besuchen aktuelle Ausstellungen mit Führungen. Das TheaterLabor TraumGesicht e.V. wird Mitglied im Freundeskreis des Theatermuseums.

2007

stellen Keuter und Sarto ihr Logo und die Erweiterung e.V. dem Verein zur Verfügung. Der Verein nimmt den Namen TheaterLabor TraumGesicht e.V. einstimmig an.

2000

Ehemalige Synagoge in Mülheim/Ruhr diente Gianni Sarto und Wolfgang Keuter als Kammertheater. Kampstrasse in Mülheim/Ruhr, Foto: Gianni Sarto

mieteten Keuter und Sarto die ehemalige kleine Synagoge von Mülheim an der Ruhr und richteten dort ein Kammertheater ein, mit neuem Namen:

  • TheaterLabor TraumGesicht.

Ein neues Logo entstand. Aus dem Schauspielunterricht erwächst seit dem das eigene Ensemble. Schauspiel-Experimente in Mülheim:

  • Seami / Keuter, Im Augenblick – Chiffren in Weiß
  • Motomasa , Am Sumida Strom
  • Seami , Das Federgewand
  • Seami, Das Kissen von Kantan
  • Kiyotsugu, 99 Nächte
  • Mishima, Die getauschten Fächer
Im Sinne des Vereins wurden einige der Schauspielprojekte von Dr. Luise Michaelsen in Buchform dokumentiert. Diese sind über den Verein erhältlich.

1995

In diesem Jahr begann die bis Heute andauernde und erfolgreiche Kooperation mit dem Paritätischen Bildungswerk NRW, der heutigen Paritätischen Akademie LV NRW e.V.

1991

Umzug nach Deutschland. Schauspiel Experimente, u.a. im Kunsthaus Essen, Zeche Elisabeth und Zeche Zollverein in Essen:

  • Keuter/Sarto, Spiel mit Archetypen
  • Beckett, Warten auf Godot
  • Hofmansthal, Der Tor und der Tod
  • Seami, Komachi am Grab
  • Seami, Hagoromo - Das Federgewand
  • Keuter/Sarto, Maskenbau und -spiel
  • Keuter/Sarto, Mythos Ostern
  • Keuter/Sarto, Mythos Pfingsten

1986

Monte Pecorone, Foto: Gianni Sarto

Fand sich der Ort Monte Pecorone in Umbrien. Er war bis 1991 Spiel- und Begegnungsort für experimentelles Schauspiel. Es kooperierten z.B.:

  • Butoh-Tanzgruppe Anzu Furukawa aus Tokio
  • Tanzformation Regine Boetius aus München
  • Musiker Oliver Fabro aus Bad Säckingen
                                                                                                                                                                                        

Schauspielerische Experimente:

  • Nobumitsu, Tiger und Drache
  • Keuter/Sarto, Christus als Spieler
  • Keuter/Sarto, Villa dei misteri
  • Eschenbach, Parzival
  • Apuleius, Amor & Psyche
  • Goethe, Faust 1
  • Goethe, Lila
  • Shakespeare, Hamlet
  • Genet, Die Zofen
  • Genet, Unter Aufsicht

1985

Am 30. Juni 1985 initiierten sieben Gründungsmitglieder in München den Verein Forum Spiel mit im Spiel e.V., das heutige TheaterLabor TraumGesicht e.V.

 

  • Margarete Gruber
  • Olga Heilbronn
  • Wolfgang St. Keuter
  • Nikolai Köppelmann
  • Luise Michaelsen
  • Gianni Sarto
  • Ingrid Schmid
  • Jean-Michel Traynard

1979

entwickelten Wolfgang Keuter und Gianni Sarto in München Seminare mit den Schwerpunkten:

  • Märchen / Mythen / Mysterienspiele
  • Alte und neue Theaterformen
  • Schauspiel
  • Maskenbau und -spiel
  • Psychodrama
  • Initiatische Schulung

Im Laufe der Zeit erwuchs eine eigene Kostüm- und Maskenwerkstatt.

Aus den Seminaren bildeten sich regelmäßige Theaterprojekte in München, im Schwarzwald, in Griechenland und in Italien.

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