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„Effi Briest“ von Theodor Fontane

Sonntag 08. Dezember 2019 und 5. April 2020. 16:00 bis ca. 17:15 Uhr.
Samstag 29. Februar 2020. 18:00 bis ca. 19:15 Uhr.
Eintritt 15,00 €, ermäßigt 12,50 €

 

Rose im Herbst

Leuchtende Blüte im warmen Licht
vom Sturm bedroht
im Nebel versteckt
bald schon in kalter Nacht erstarrt
zerbricht deine Schönheit
Frostkristall verzaubert

Sigrid Abendroth

Nicht nur ein Frauenschicksal

Dialogische Lesung und Reflexion mit Sigrid Abendroth und Wolfgang Keuter. Mit ihr bieten wir ein neues Format an.
Wir laden Sie dazu ein und freuen und auf Ihre  Rückmeldung.

Der diesjährige 200. Geburtstag von Theodor Fontane ist ein Anlass für die Beschäftigung mit seinem Gesellschaftsroman Effi Briest, zumal es einen Bezug zu Düsseldorf gibt.

Denn Effi Briest beruht auf einer realen Geschichte, der Ardenne-Affäre. Elisabeth von Ardenne wohnte mit ihrem Ehemann einige Jahre im Schloss Benrath. Sie lernte bei gesellschaftlichen Anlässen den unkonventionellen und modern denkenden Amtsrichter und Künstler Emil Hartwich kennen. Beide begannen ein inniges Liebesverhältnis und planten die Scheidung.

Umbrüche und Widersprüche

Von dieser Affäre und ihrer dramatische Entwicklung erfuhr Fontane und verarbeitete sie in seinem Roman. Effi lebt in einer Zeit gesellschaftlicher Umbrüche und Widersprüche. Als Frau ist sie eingeschränkt durch traditionelle Verhaltensregeln und Moralvorstellungen. Auch die männlichen Figuren sind durch starren Ehrenkodex und durch die Verpflichtung zu Autorität und Karriere unfrei in ihrem Handeln und in hohem Maße verletzlich. Lust und Lebensfreude, Moral und Pflichtgefühl treffen hier aufeinander und liefern den Stoff für bewegende Konflikte mit dramatischem Ausgang.

Fontanes Roman Effi Briest führt uns vor Augen, dass gesellschaftliche Veränderungen unmöglich sind, solange tradierte Normen nicht infrage gestellt werden. Mit unserer dialogischen Lesung möchten wir die innere Verfassung von Effi Briest und ihrer wichtigsten Bezugspersonen erkunden.

Den Text für die Lesung hat Sigrid Abendroth bearbeitet und auf den Punkt gebracht.

Sigrid Abendroth

Psychotherapeutin. Seit 4 Jahren begeisterte Teilnehmerin am Schauspielunterricht des TheaterLabor TraumGesicht.

Ensemblemitglied in Leonce und Lena, Kaspar, Szenische Lesung Alte Liebe. Seit zwei Jahren Fördermitglied des Theaterlabors TraumGesicht.

Das Lesen und Gestalten von Texten ist für sie eine reizvolle Herausforderung.

Wolfgang Keuter

Schauspiellehrer, Psychodramatiker, Coach. Gründungsmitglied und erster Vorsitzender des TheaterLabor TraumGesicht.

Mit der von ihm entwickelten Methode Slow Acting leitet er den Fachbereich Schauspiel des Vereins und entwickelt Schauspiel-Projekte.

Liebt Natur, Mystik, Tiefenpsychologie, Meditation und Kunst.

Veranstaltungsanmeldung

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