„Der österreichische Patient“
Ein Literaturabend mit Herrmann Strasser
Datum
24. September 2026
Startzeit
19:00
Eintrittspreis
Geschlossene Gesellschaft – Kein Ticketverkauf
„Der österreichische Patient“
Im Fokus des diesjährigen traditionellen Literaturabends der österreichischen Gesellschaft Düsseldorf stehen in diesem Jahr die Werke Herrn Prof. Dr. Hermann Strasser:
Im zweiten Band seiner Autobiografie „Mein preußisches Jahrzehnt 1978 – 1989: Wendezeiten erleben, Gesellschaft verstehen“ spannt Prof. Strasser einen weiten Bogen von den familiären und beruflichen Wegen nach der Berufung auf den Lehrstuhl für Soziologie in Duisburg über die Eingewöhnungsphase und die Hochschullandschaft bis zu den ersten Lektionen fürs Leben.
Es ist eine Selbsterkundung, eine facettenreiche Reise zu ihm selbst, in der er zum Seismografen des Weltgeschehens wird und mit der Eingewöhnung im deutschen Lande hoffentlich den Patientenstatus abgibt.
Die Veranstaltung im TheaterLabor wird gemeinsam von der Österreichischen Gesellschaft e.V. Düsseldorf und dem CV- Philisterzirkel Düsseldorf durchgeführt.
Prof. Dr. Hermann Strasser
Hermann Strasser, geb. 1941 in Altenmarkt im Pongau, ging zur Schule in Altenmarkt,Radstadt und Salzburg, studierte in Innsbruck, Berlin und New York, war von 1972-1978 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Höhere Studien in Wien und von 1977-2007 Lehrstuhlinhaber für Soziologie an der Universität Duisburg-Essen mit den Schwerpunkten soziologische Theorie, sozialer Wandel, soziale Ungleichheit und Kultursoziologie.
Neben mehr als 400 Aufsätzen in Zeitschriften veröffentlichte er 36 Bücher, zuletzt seine Autobiografie „Die Erschaffung meiner Welt: Von der Sitzküche auf den Lehrstuhl (2014)“, „Der Kommunikator als Architekt der Gesellschaft: Blicke, Worte, Gesten“ (2020), (zus. mit A.Duckwitz), „Promis im Wandel: Von den Celebritys zu den Influencern“ (2021), „Der Mensch ist nicht normal: Geschichten kreuz und quer“ (2023), „Mein preußisches Jahrzehnt 1978-1989: Wendezeiten erleben, Gesellschaft verstehen“ (2025) und (zus. mit F. Mehring) „Die USA im kollektiven Ausnahmezustand: Zwischen Amok und Reality-TV“ (2026).