Kammerspiel Stille Geste!

Slow Acting Projekt des TheaterLabor TraumGesicht e.V.

Datum

Premiere            Fr, 14.05.27
Aufführungen   Sa 15.05.; Do 20.5.;
                            Sa 22.05.; So 30.05.27  

Beginn

jeweils 19:30 Uhr
So, 30. 05. 27 – um 16 Uhr
Daus ca. 75 Minuten

Eintritt

Premiere          25 €    erm. 15 €
Aufführung      20 €    erm.  12 €

Kammerspiel Stille Geste

Zwei Spieler Spielerinnen. Ein Raum. Sprache aus Bewegung, Stille und Wort.
Das neue performative Theaterprojekt des TheaterLabor TraumGesicht e.V.
Projektzeit: 1. März bis 30. Mai 2027

Zwei Menschen begegnen einander in einem konzentrierten Raum. Blick, Atem, Haltung, Bewegung, Geste und bewusst gesetzte Sprache treten in einen vielschichtigen Dialog.

Das Projekt gründet auf der von Wolfgang Keuter und Gianni Sarto entwickelten Methode Slow Acting. Slow Acting verbindet Schauspiel mit bewusster Wahrnehmung, individueller Ausdruckskraft und einem entschleunigten künstlerischen Prozess.

Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seiner eigenen Präsenz, seiner Bewegung, seiner Stimme und seiner besonderen Art, sich auszudrücken.

Szene aus dem Kammerspiel JETZT!: Auf schwarzer Bühne steht eine Frau und ein Mann nebeneinander. Beide sind stark geschminkt mit sehr hellen Gesichtern, betonten Augenbrauen. kräftigen Lidschatten und roten Lippen. Beide haben einen erstaunten Gesichtsausdruck und schauen nach vorne. Beide halten ihre Hände vor den unteren Bereich des Gesichtes. Beide trragen schwarte Kleidung, Shirt, sie einen transparenten Schleiermantel und schwarze, weite Hosen.

Kammerspiel | Stille Geste lädt dich ein, genauer hinzusehen, zuzuhören und dem Augenblick Raum zu geben – als Spielerin, als Fördererin oder als Zuschauer*in.

Slow Acting als künstlerische Grundlage

Unser Methode Slow Acting bildet die Basis im Kammerspiel | Stille Geste. Sie verbindet spielerische Selbsterfahrung mit Weiterbildungsqualität und eröffnet einen Rahmen, in dem die Spieler und Spielerinnen ihre Präsenz entfalten, ihren persönlichen Ausdruck erweitern und neue Zugänge zu Bewegung, Sprache und Begegnung entwickeln können.

Slow Acting schafft Raum für das, was jede und jeder Einzelne mitbringt: eigene Erfahrungen, Bewegungsimpulse, Stimme, Wahrnehmung und Fantasie. Daraus wachsen Szenen und Bilder, die individuell sind und zugleich im Ensemble eine gemeinsame Form finden.

Die Arbeit verbindet Schauspiel mit bewusster Atemführung, atemrhythmischem Gehen und der Verbindung von Atem, Stimme und Bewegung. Diese Elemente unterstützen eine natürliche Präsenz auf der Bühne und eröffnen neue Möglichkeiten für Ausdruck, Konzentration und Zusammenspiel.

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Auf orangenem Hintergrund steht grauer Text: Platzhalter für Foto

Begegnung als Ausgangspunkt

Kammerspiel | Stille Geste lebt von Begegnung. Es entsteht aus dem aufmerksamen Zusammenspiel im Ensemble und aus der Freude, gemeinsam eine eigene Bühnenwelt zu entwickeln.

Ein Blick, eine Bewegung, ein Wort oder eine Geste gewinnen ihre Wirkung im Zusammenspiel. Aus einfachen, klar strukturierten und wiederholbaren Gesten entwickelt das Ensemble eine choreografisch-performative Begegnung.

Kleine Veränderungen werden sichtbar: ein anderer Rhythmus, eine kurze Unterbrechung, ein Blick, eine Veränderung der Haltung oder des Atems. Was zunächst alltäglich erscheint, gewinnt auf der Bühne eine neue Bedeutung.

Aus wiederkehrenden Bewegungen wachsen Beziehungen, Spannungen, überraschende Bilder und Momente stiller Verbundenheit. So entsteht ein Kammerspiel zwischen innerem Erleben und äußerem Ausdruck, zwischen Wiederholung und Veränderung.

Sprache, Musik und Stille

Sprache wird in Kammerspiel Stille Geste bewusst reduziert und präzise komponiert. Kurze Texte, Sätze und Zitate bilden einen feinen dramaturgischen Rahmen. Sie begleiten die Bewegungen, setzen Akzente und eröffnen neue Denk- und Wahrnehmungsräume.

Das gesprochene Wort erklärt nicht. Es tritt als Gegenüber zur Geste hinzu: poetisch, fragend oder als feiner Bruch innerhalb der Stille.

Begleitet wird die Inszenierung von einer eigens entwickelten musikalischen Komposition, die mit Looping und Solobass arbeitet. Wiederkehrende Klangstrukturen und rhythmische Verschiebungen greifen die performative Arbeit auf.

Musik, Sprache, Bewegung und Stille verbinden sich zu einem gemeinsamen Spielraum. Sie geben den Spielerinnen Impulse, schaffen Rhythmus und laden dich als Zuschauerin ein, die Entstehung einer besonderen Bühnenwelt mitzuerleben.

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Mit unserer Methode Slow Acting, einer Bühnenkunst aus Langsamkeit, Stille und Verfremdung, entwickeln sich die Bühnenfiguren Kehai und Hibiki im Kammerspiel: Stille Geste Schritt für Schritt. Im Wechsel von kontemplativer und expressiver Gestaltung erlebst du, wie sich innere Zeit, innerer Raum und Stille auf der Bühne entfalten.

Leitung  
Regie, Slow Acting Wolfgang Keuter
Maske, Kostüm, Video Gianni Sarto
Projektassistenz Antje Orentat

 

Ensemble
Kehai Spürbare Anwesenheit,
Ahnung einer Präsenz
Noch zu besetzen
Hibiki Klang, Widerhall, Resonanz Noch zu besetzen