Förderung | Kooperationspartnerschaft

Kammerspiel Stille Geste!  – Projekt des TheaterLabor TraumGesicht e.V.

Das Projekt fördern

Gemeinsam künstlerische Begegnung ermöglichen
Deine Förderung schafft die Voraussetzungen dafür, dass Kammerspiel | Stille Geste professionell entwickelt, aufgeführt und nachhaltig sichtbar werden kann.

Sie ermöglicht Zeit für die künstlerische Gestaltung, für gemeinsame Proben, für die Entwicklung des Bühnenwerks und für eine sorgfältige Umsetzung. So entstehen Premiere und vier weitere Aufführungen, eine professionelle Videoaufzeichnung sowie die spätere Präsentation des Projekts in der Mediathek des TheaterLabor TraumGesicht e.V.

 

Szene aus dem Kammerspiel JETZT!: Auf schwarzer Bühne steht eine Frau und ein Mann nebeneinander. Beide sind stark geschminkt mit sehr hellen Gesichtern, betonten Augenbrauen. kräftigen Lidschatten und roten Lippen. Beide haben einen erstaunten Gesichtsausdruck und schauen nach vorne. Beide halten ihre Hände vor den unteren Bereich des Gesichtes. Beide trragen schwarte Kleidung, Shirt, sie einen transparenten Schleiermantel und schwarze, weite Hosen.
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Neapolitanische und sizilianische Lieder

Die Lieder des Abends entfalten ihre besondere Wirkung in ihren ursprünglichen Sprachen und Dialekten. Sie erzählen von Nähe und Verlust, von Liebe und Widerstand, von der Sehnsucht nach dem Meer und der Erinnerung an die Heimat.

Mit Stimme und Gitarre entsteht ein konzentrierter musikalischer Raum: mal leise und innig, mal temperamentvoll und kraftvoll. Palomma ’e notte lädt dich ein, italienische Liedtraditionen neu zu hören – unmittelbar, persönlich und voller Atmosphäre.

Deine Unterstützung ermöglicht

  • Mindesthonorare gemäß den Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen für die beteiligten Spieler*innen im Ensemble und das künstlerische Team,
  • Zeit für die künstlerische Gestaltung und die gemeinsame Entwicklung der Inszenierung,
  • Proben, Konzeptarbeit und die Weiterentwicklung der Methode Slow Acting im Projekt,
  • die Komposition und Umsetzung der Musik mit Looping und Solobass,
  • Bühnen-, Technik-, Kostüm- und Produktionskosten,
  • die Premiere und vier weitere Aufführungen,
  • die professionelle Videoaufzeichnung am Donnerstag, 27. Mai 2027,
  • Videoschnitt, Öffentlichkeitsarbeit und die nachhaltige Sichtbarkeit des Projekts.

 

Mit deiner Förderung stärkst du die freie darstellende Kunst in Düsseldorf und im Rheinland. Du förderst das TheaterLabor TraumGesicht e.V. als Ort für zeitgenössische Theaterarbeit, Weiterbildung, spielerische Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.

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Begegnung als Ausgangspunkt

Kammerspiel | Stille Geste lebt von Begegnung. Es entsteht aus dem aufmerksamen Zusammenspiel im Ensemble und aus der Freude, gemeinsam eine eigene Bühnenwelt zu entwickeln.

Ein Blick, eine Bewegung, ein Wort oder eine Geste gewinnen ihre Wirkung im Zusammenspiel. Aus einfachen, klar strukturierten und wiederholbaren Gesten entwickelt das Ensemble eine choreografisch-performative Begegnung.

Kleine Veränderungen werden sichtbar: ein anderer Rhythmus, eine kurze Unterbrechung, ein Blick, eine Veränderung der Haltung oder des Atems. Was zunächst alltäglich erscheint, gewinnt auf der Bühne eine neue Bedeutung.

Aus wiederkehrenden Bewegungen wachsen Beziehungen, Spannungen, überraschende Bilder und Momente stiller Verbundenheit. So entsteht ein Kammerspiel zwischen innerem Erleben und äußerem Ausdruck, zwischen Wiederholung und Veränderung.

Sprache, Musik und Stille

Sprache wird in Kammerspiel Stille Geste bewusst reduziert und präzise komponiert. Kurze Texte, Sätze und Zitate bilden einen feinen dramaturgischen Rahmen. Sie begleiten die Bewegungen, setzen Akzente und eröffnen neue Denk- und Wahrnehmungsräume.

Das gesprochene Wort erklärt nicht. Es tritt als Gegenüber zur Geste hinzu: poetisch, fragend oder als feiner Bruch innerhalb der Stille.

Begleitet wird die Inszenierung von einer eigens entwickelten musikalischen Komposition, die mit Looping und Solobass arbeitet. Wiederkehrende Klangstrukturen und rhythmische Verschiebungen greifen die performative Arbeit auf.

Musik, Sprache, Bewegung und Stille verbinden sich zu einem gemeinsamen Spielraum. Sie geben den Spielerinnen Impulse, schaffen Rhythmus und laden dich als Zuschauerin ein, die Entstehung einer besonderen Bühnenwelt mitzuerleben.

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Mit unserer Methode Slow Acting, einer Bühnenkunst aus Langsamkeit, Stille und Verfremdung, entwickeln sich die Bühnenfiguren Kehai und Hibiki im Kammerspiel: Stille Geste Schritt für Schritt. Im Wechsel von kontemplativer und expressiver Gestaltung erlebst du, wie sich innere Zeit, innerer Raum und Stille auf der Bühne entfalten.

Leitung  
Regie, Slow Acting Wolfgang Keuter
Maske, Kostüm, Video Gianni Sarto
Projektassistenz Antje Orentat

 

Ensemble
Kehai Spürbare Anwesenheit,
Ahnung einer Präsenz
Noch zu besetzen
Hibiki Klang, Widerhall, Resonanz Noch zu besetzen