Slow Acting

Spiel. Ausdruck. Selbsterfahrung

Die Methode von Wolfgang Keuter

Unsere Methode Slow Acting –  entwickelt von Wolfgang Keuter

Schauspieler, Psychodramatiker, Kunsttherapeut

 

Zwei Personen beim Schauspieltraining auf der Bühne, beide in dunkler Kleidung, halten ein Skript in der Hand und probieren eine Szene unter Theaterlicht.

Motivation

Viele Grundlagen in den sozialen, ethischen und religiösen, in den künstlerischen, politischen, auch therapeutischen Bereichen erweisen sich als immer weniger tragfähig und richtungsweisend. Auch die vielen existentiellen Fragen bleiben immer öfter unbeantwortet. Da wächst die Angst oft, macht eng und einsam, und blockiert entscheidende Wachstumsimpulse. Doch kann gerade im Nichtweiterwissen eine treffliche Chance wirksam werden, nämlich auf sich Selbst zurückgeworfen zu werden.

Übungsweg

Tatsächlich beginnen damit die ersten Schritte auf dem Wege der Bewusstwerdung auch mit der Methode Slow Acting. Es ist ein Weg fundierter Selbsterfahrung durch Wahrnehmung und Ausdruck, durch Meditation, atemrhythmischen Interaktionen und ritualisiertem Austausch. Anschließend gibt es Feedback und Sharing. Erlebe dabei, wie Selbst- und Fremdwahrnehmung in dir kohärent sind und wo nicht.

Disziplin und Leidenschaft

Diese Bewusstwerdung formt dein Selbstwerterleben und überwindet oft die Spaltung zwischen Disziplin und Leidenschaft. Die Gruppe ist an deiner Seite und gibt entscheidende Tipps. Kohärenzerfahrung mit Haut und Seele streben wir an, weil es die Zuversicht stärkt, Leben und Schicksal doch kreativ handhaben zu können.

Resilienz durch Präsenz

Die Methode Slow Acting kreist um Gesundheit, in leibkörperlicher und seelisch-geistiger Hinsicht. Das Zwerchfell als rhythmisches Organ der Leibmitte und größter Atemmuskel ist als der eigentliche Vermittler von spontanen Inspirationen und als Träger deiner Stimme oft unterdrückt und muss meistens erst noch aktiviert werden. Wunderbar befreiend und voller Überraschung sind die Ausdrucksübungen mit dem Zwerchfell. Es klingt überzogen, doch ist für mich das Zwerchfell, das fleischgewordene Selbst. An anderer Stelle mehr davon!

Persönlichkeitsentwicklung mit Slow Acting

Slow Acting ist also inspiriert von der atemrhythmischen Phonation, von Schauspiel und Theater, von der Initiatischen Therapie, der LeibTherapie und vom tiefenpsychologisch fundierten Psychodrama. Ihr Einfluss betont die Bedeutung für deine individuelle Persönlichkeitsentwicklung mit Slow Acting.

Eine Schauspielerin steht rechts auf der Bühne und zeigt ein spitzbübischen Gesichtsausdruck

Die Arbeit an dir Selbst im schöpferischen Prozess des Gestaltens und Erlebens bedeutet auch dialogische Auseinandersetzung zwischen deinem Bewusstsein und dem Unbewussten. Stimmiges Handeln, Entscheiden und Leben ist ohne diesen Dialog kaum möglich. Er schult zunehmend die Präsenz, den Umgang mit der Resilienz und der sozialen Kompetenz in deinem privaten und beruflichen Alltag. Es gibt aus diesem Grund keine Ausdruck- oder Eindruck Übung bei Slow Acting, die ohne diesen Dialog sind.

Werde WER du bist

Auf unserer Bühne kannst du allein und mit den anderen deiner Gruppe alle möglichen Rollen und Situationen, Gefühle und Emotionen, deine Authentizität und Wirkung ausprobieren. Slow Acting ist mehrdimensional, physisch, geistig und psychisch. Das bereitet auf die enormen Anforderungen vor, die der Zeitgeist noch bieten wird, z. B. ihnen standzuhalten oder zu integrieren und gleichzeitig die Person zu werden, die du in deiner Tiefe ja schon lange bist.

Szene aus dem Kammerspiel JETZT!: Auf schwarzer Bühne steht eine Frau und ein Mann nebeneinander. Beide sind stark geschminkt mit sehr hellen Gesichtern, betonten Augenbrauen. kräftigen Lidschatten und roten Lippen. Beide haben einen erstaunten Gesichtsausdruck und schauen nach vorne. Beide halten ihre Hände vor den unteren Bereich des Gesichtes. Beide trragen schwarte Kleidung, Shirt, sie einen transparenten Schleiermantel und schwarze, weite Hosen.

Abenteuer SelbstWerdung

Langsamkeit und Minimierung in vielen Bewegungsabläufen, in der Gestaltung und Darstellung archetypischer Gebärden, Figuren und Emotionen sind vom japanischen Nô – Spiel und der Zen-Philosophie mit beeinflusst. Sie gehören basisgebend zu Slow Acting. Durch sie erfährst du oft tiefere Räume in dir. Diese Erfahrung schult deine Fähigkeit zu Empathie und Menschlichkeit. Erlebe das Glück, in freiem Spiel und im gebundenen Ritual jemand anderes zu werden und dadurch erst du Selbst zu sein.
Es ist egal, welche Themen und Emotionen hochkommen, sich ausformen und Gestalt bekommen. Immer beziehen wir uns gemeinsam auf spirituelle Zentrierung. Die innere Stille, das Innehalten, kleine Performances vor oder mit den anderen, der dialogische, verbale und nonverbale Austausch stärkt deine Beziehungsfähigkeit und transzendiert die innere Spaltung zwischen Sympathie und Antipathie anderen gegenüber zu überwinden. Denn immer zählt der Mensch in seiner Einzigartigkeit.
Du wirst dich wohlfühlen in einer unserer kleinen Gruppen oder in der geschützten Einzelstunde.