Stollen – Stopp und Stille

Stollen – Stopp und Stille

Von Gabriela Dierkes | 18 Dezember 2018 | 1 Kommentar
Stollen auf einem Holztisch im festlichen Kerzenlicht

Danke für den wunderbaren Nachmittag.

Stollen – Stopp und Stille am 22. Dezember 2018

Stollenessen in den neuen Schulungsräumen. So viel hat sich wieder verändert, seit meinem letzten Besuch auf dem Campus Golzheim. Es wird jedes Mal schöner. Viele fleißige Hände haben daran mitgewirkt. Das ist ein großes Dankeschön wert. Nun denn, Kosta ging es den Umständen entsprechend gut und er hat mich um 15 Uhr zu Hause abgeholt. So brauchte ich die gereinigte Wäsche nicht mit dem Zug und der U-Bahn zu transportieren, das hat mir viel geholfen. Danke, Kosta für deien freundschaftlichen Dienst. Auf dem Parkplatz trafen wir Dinah, die uns ihre netten Eltern vorstellte. Sie musste noch einmal weg, um ihren Bruder zu holen.

Eine Ausfahrt verpasst, doch wir kamen pünktlich zum Ziel. Und es waren schon viele Gäste anwesend. Ich zeigte Kosta erst einmal die neuen Räumlichkeiten, die er ja noch nicht kannte. Auch er ist begeistert.

Stollen

Wir gingen in unser neues Casino. Kleine Tische, an denen schon die ersten Gäste saßen. Der Kaffee war fertig. Auch gab es heißes Wasser für Tee. Verschiedene Stollensorten standen auf dem Tresen: Butterstollen, Marzipanstollen, Stollen mit Macadamianüssen. Kosta suchte einen Platz für uns beide und ich holte den Kaffee und den Stollen. Es schmeckte vorzüglich.
Es war ein reges Treiben, ständig trafen neue Gäste ein. Stühle wurden gerückt. Stollen genascht. Ein schönes Bild. Marc filmte ein wenig zur Erinnerung.

Da nun alle Gäste anwesend waren, sprach Wolfgang einige Begrüßungsworte. Er fand, dass es schön wäre, ein Weihnachtslied zu singen. Er sagte den Gästen, dass ich mit dem Sänger Sasha Weihnachtslieder gesungen habe. Und ich sollte nun das erste Weihnachtslied anstimmen. Ein Gast wünschte sich als erstes Leise rieselt der Schnee. Wir sangen alle, einige kannten den Text, andere summten mit. Das zweite Lied war O Tannenbaum. Ich sang voller Inbrunst. Es macht mir Freude. Das dritte dann Schneeflöckchen Weißröckchen. Wunderschön. Die vierte Strophe wurde nicht mehr gesungen.

Wir gingen nun in den Bühnenraum. Stühle standen schon in Rundform in Richtung Bühne. Bis alle Gäste saßen, verging schon eine Weile. Gianni trat nun vor die Bühne und dankte allen Ehrenamtlern, die so fleißig mitgewirkt haben bei den Renovierungsarbeiten der neuen Schulungsräume. Auch die Ehrenamtlern der Verwaltung wurden gewürdigt.

Stopp

Und es wurde gelesen. Auf der Bühne nahmen Christian, Belgin und Wolfgang Platz. Christian begann. Eine längere Weihnachtsgeschichte. Nun Belgin. Und als letztes Wolfgang. Es war eine schöne Idee. Ein Applaus für alle.

Stille

Nun folgte das schon beim Stollenessen angekündigte Sitzen in der Stille. Die Stühle wurden in einen großen Kreis gestellt. Wir sollten unsere Füße fest mit dem Boden verankern. Und versuchen, so aufrecht zu sitzen, dass wir uns nicht anlehnen. Und begannen mit einer Atemübung. Das (h)mmmmm-Summen. Ausatem bis in den Beckenboden. Abwarten bis der Einatem von selbst kommt. Dies haben wir eine Zeitlang gemacht. Anschließend noch ein wenig Vokalgesang. Das ist immer sehr schön. Aus den anfänglichen tiefen Tönen wurden so allmählich die Töne immer höher. Und dann. Ende. Die Töne verstummten.

Das Sitzen in der Stille begann. Man hörte keinen Ton. Doch es macht mich kribbelig. Um wirklich zur inneren Ruhe zu kommen, sollten wir inwendig bis 10 zählen. Doch immer wieder schlichen sich bei mir andere Gedanken ein. Ich muss üben. Denke, es ist wirklich eine reine Übungssache. Ich wurde nervös. Wann ist Ende? Die Stille schien nicht aufzuhören. Ich merkte nach einiger Zeit, dass auch andere Gäste sich schon bewegten. Dann die Erlösung. Wolfgang gab uns frei. Es waren zwanzig Minuten. Mir erschien es viel länger. Das war’s.

Schade, hätte gerne noch Stille Nacht, Heilige Nacht gesungen. Doch ich traute mich nicht, es zu sagen. Und es gab die Verabschiedungsrunde. Wir verneigten uns. Die Runde wurde aufgelöst. Jeder Gast ging nun wieder seine eigenen Wege. Mit den besten Weihnachtswünschen.
Ja, es war ein schöner Nachmittag.

Ich wünsche nun allen ein schönes Weihnachtsfest, einen guten Übergang ins Jahr 2019.
Herzlichst
Gabriela

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1 Comment

  1. Veröffentlich von Sigrid Loose-Abendroth am Januar 1, 2019 um 10:10 am

    Liebe Gabriela,
    ganz herzlichen Dank für deinen – wie immer – so wunderbar anschaulichen Bericht. So konnte ich doch, auch wenn ich an diesem Nachmittag leider nicht dabei sein konnte, einen Einblick bekommen. Ich wäre wirklich gerne dabei gewesen. Aber es gibt ja sicher ein nächstes Mal.

    Jetzt wünsche ich Dir und allen, die an unseren Aktivitäten Anteil nehmen,
    ein gesegnetes, glückliches neues Jahr mit ganz vielen spannenden und inspirierenden Schauspielerfahrungen und auch genügend Momenten von Stille und Entspannung.

    Sigrid

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