Regieassistent – wer bin ich wann?

Regieassistent – wer bin ich wann?

Von Tobias Wester | 04 September 2018 | 0 Kommentare
Tisch des Regieassistenz mit einer Leseleuchte und dem Textbuch. Im Hintergrund ein Bühnepodest.

Zwischen Regieassistent, Zuschauer, Ehrenamt in der Verwaltung und Teilnehmer.

Getragen von dem Gedanken meine Fähigkeiten als Schreiber einzusetzen, begann ich mein Ehrenamt als Regieassistent an den fast wöchentlichen Ensembleproben mit der Erwartung viel Neues kennenzulernen und meinen Horizont dabei zu erweitern.

Kreativ sein im Ensemble.

Dabei lernte ich bisher viel über mich und die Gruppenprozesse in solch einer kreativen Gemeinschaft kennen. Einerseits bin ich stets Außenstehender, da ich kein Schauspieler bin. Andererseits gehöre ich zum Ensemble als Regieassistent des Spielleiters Wolfgang und dem künstlerischen Leiter Gianni. Beiden stehe ich als gedankliche Stütze mit Rat und Tat während der Proben zur Seite. Soweit – so gut.

Es ist nicht einfach ist, alle diese oben benannten Rollen strikt auseinanderzuhalten. Als sensibler und feinfühliger Mensch, der meistens alles aufsaugt was ihn umgibt, sind die Eindrücke während der Probearbeit überwältigend. Insbesondere auf der Bühne, so, dass ich schlicht vergesse gleichzeitig noch Regieassistent zu sein.

Als solcher muss ich mir Notizen machen, die den Ablauf der Szenen darstellen. Wolfgangs ständig wechselnden Regieanweisungen sind zu berücksichtigen. Wenn ich von dem, was da gerade auf der Bühne stattfindet so gebannt bin, fällt dies natürlich schwer. Die Erfahrung hat gezweigt, das ich meiner Rolle noch nicht hundertprozentig gerecht werde.

Mehrere Tänze auf mehreren Hochzeiten…

Darüber hinaus tanze ich ja noch auf anderen Hochzeiten für das TheaterLabor. Ich arbeite im Ehrenamt in der Verwaltung, bin Zuschauer, Getränkeverkäufer und Kartenverkäufer bei Aufführungen und nicht zu vergessen Teilnehmer von Theater-Workshops der Traumgesichter. Ein breites Spektrum  mit ganz unterschiedlichen Anforderungen.

Um dem ganzen Herr zu werden, habe ich mich dazu entschlossen, nicht alles gleichzeitig zu machen. Außerdem muss ich mir meiner momentanen Rolle sehr viel bewusster werden. Ein schwieriges Unterfangen. Wer mich kennt weiß, dass ich gerne träume, mich leicht ablenken lasse und kleine Gedankenblitze dazu führen, dass ich mich innerlich auch schonmal mit ganz anderen Dingen beschäftige, als die Außenwelt von mir verlangt.

Fazit:

Konzentration und innere Fokussierung sind für mich besonders wichtig. Vielleicht hilft eine kleine Meditationseinheit mit Wolfgang hier weiter…

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